Wiedervereint – Zentrumsmitglieder in Molbergen kehren zur CDU zurück
Die Zentrumspartei in Molbergen ist Geschichte. Die 4 Ratsmitglieder der Zentrumspartei im Gemeinderat Molbergen sind aus der Partei ausgetreten und haben die Mitgliedschaft in der CDU beantragt. Dabei handelt es sich um Sergei Meier, Waldemar Boxhorn, Eugen Derksen und Inga Schulz.
Auch Nadja Kurz, bis vor 5 Jahren ein langjähriges Ratsmitglied in Molbergen und auch Mitglied des Kreistages, unterstützt diesen Schritt. Sie kehrt ebenso in ihre politische Heimat CDU zurück.
Zum Hintergrund:
In der Vorbereitung der Kommunalwahl 2016 kam es zum Bruch zwischen Vertretern der örtlichen CDU im Kreis Cloppenburg und Multiplikatoren aus den Reihen der Spätaussiedler. Knackpunkt war die Positionierung bezüglich der Gründung einer „Freien christlichen Bekenntnisschule“. Die CDU war seinerzeit mehrheitlich dagegen. In der Aufstellungsversammlung der CDU Molbergen wurde der Disput öffentlich diskutiert, mit der Folge, dass die Kandidaten aus den Reihen der Spätaussiedler nicht auf die Liste gewählt wurden. Die Zentrums-Partei bildete in den folgenden Jahren die Plattform für die kommunalpolitischen Tätigkeiten.
Was sagen die Parteivertreter heute:
Sergei Meier:
Die Zeit in der Zentrumspartei empfinden wir ausdrücklich als sehr bereichernd, spannend und erfolgreich. Allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern im Zentrum sprechen wir unseren aufrichtigen Dank aus. Die Wege trennen sich respektvoll ohne persönliche Differenzen. Wir schauen mit Respekt zurück aber mit Verantwortung nach vorne. Für die Zukunft sehen wir unsere politische Heimat wieder in der CDU. Wir wollen die Landes- und Bundespolitische Vernetzung dabei intensivieren und die Interessen unserer Wähler überregional besser vertreten. Durch die gemeinsame Arbeit können auch Ratsentscheidungen schneller und geschlossener getroffen werden. Dies wird zu einer deutlich besseren Außenwirkung gegenüber Investoren, Vereinen und dem Landkreis führen.
Waldemar Boxhorn:
Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für das Vertrauen unserer Wähler und der Molberger Mitbürger. Die Vertrauensvorschüsse nahmen wir immer ernst und pflichtbewusst. Nun bitten wir um weiteres Vertrauen in dieser wegweisenden Veränderung. Es muss unsere Aufgabe sein, dem Trend der politischen Fragmentierung entgegenzuwirken und eine starke und selbstbewusste Kommunalpolitik anzugehen. Unter dem Dach der CDU sehen wir dabei die beste Ausgangslage. Inhaltlich haben wir in den vergangenen 10 Jahren sehr eng und vertrauensvoll mit den CDU Vertretern zusammen gearbeitet. Unterschiedliche Positionierungen seien kaum vorgekommen und konnten immer gut und konsensual gestaltet werden.